Kizkalesi


Kizkalesi, ist ein kleiner noch nicht überlaufener Ferienort, der sich auf den Ruinen der alten Handelsstadt Korykos erhebt. Feine sandige Strände, die ganz flach ins Meer abfallen, sind ideal für den Familienurlaub.
In der Bucht, auf einer kleinen Insel nur 200m entfernt, liegt die Burg Kizkalesi - Mädchenburg, so genannt nach einer Sage.
Am Ortseingang findet sich die grosse Festung Korykos. Von dieser Landburg aus soll einmal eine Verbindung zur Inselfestung bestanden haben.       
                         
Ein- und Mehrtagestouren können Sie an der Rezeption buchen.


Die Sage von Kizkalesi
Früher lebte in Korykos ein König, der eine wunderschöne Tochter besass. Doch man hatte ihm bei ihrer Geburt geweissagt, dass sie mit Erreichen des 16. Lebensjahres sterben müsse.
Der besorgte Vater baute deshalb auf einer kleinen Insel vor seiner Stadt eine Burg, in der das Mädchen von nun an leben sollte.
Doch das Schicksal schlug trotzdem zu. Zu ihrem 16. Geburtstag erhielt sie von ihrem  Vater einen Obstkorb, in dem sich unbemerkt eine giftige Schlange verborgen hatte.  
Als das Mädchen die süssen Früchte geniessen wollte, biss die Schlange zu und erfüllte so die Weissagung. Seitdem wird die Inselfestung vor der Stadt Korykos 'Mädchenburg', türkisch Kizkalesi, genannt. Auch der Ort trägt heute diesen Namen.
In der näheren Umgebung gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten.
Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten bei den Tropfsteinhöhlen von Cennet Cehennem  (Himmel und Hölle)  und dem Vogelparadies des Göksu Deltas. Für kulturell interessierte gibt es neben den Burgen die antiken Stadt Korykos mit ihrer Nekropole zu sehen, die sich den ganzen Hang hinter dem Ort hinzieht.  Dort findet man das Felsrelief eines Soldaten, viele Felsengräber, eine alter römische Strasse  an der zahlreiche Sarkophage liegen und verstreut im Gelände sechs byzantinische Kirchen.


In den Hügeln hinter Kizkalesi liegt  die Teufelsschlucht.  Die abenteuerliche Klettertour dort hinunter - nur mit Führer zu empfehlen - belohnt den Wanderer am Ziel mit den sehr gut erhaltenen Felsenreliefs von Adamkayalar (Menschensteine) und einer atemberaubenden Aussicht auf Kizkalesi.
Kanlidivane, das antike Kanytelis gehörte zum griechischen Priesterkönigreich der Teukriden, die dem Zeus Olbius dienten. Das Stadtzentrum ist um einen etwa 80 m tiefen Karsteinbruch herumgebaut, in den unterirdische Gänge führten. Der Wachturm aus polygonalem Mauerwerk ist das einzige Zeugnis aus grichischer Zeit. Weiterhin sind eine eindrucksvolle Basilika, das Grabhaus der Aba und Grabreliefs in der westlichen Nekropole zu sehen.                                  


Silifke, das  antike Seleukia ad Kalykadnos, wurde von Seleukos I. Nikator, einem Feldherren Alexanders des grossen gegründet.  Hier findet sich die unterirdische Kapelle der Hl. Thekla und neben den Ruinen eines Tempels und einer Zisterne auch eine mächtige Burg, die einen weiten Ausblick über das Göksudelta mit seinem Vogelparadies bietet. In diesem Fluss ertrank Kaiser Friedrich I. Barbarossa während des 3. Kreuzzuges.
Sein Denkmal liegt auf dem Weg zum Alahankloster, einem der besterhaltenen Felsenklöster, das weit oben in den Bergen von einem der frühen Christen namens Tarasis im 5. Jhdt gegründet wurde. Neben einer fast vollständig erhaltenen Basilika sind auch die Taufkapelle und mit Sarkophagen zu sehen.




60 km nördlich von Silifke liegt in 1200 m Höhe das Zeusheiligtum Diokaisarea, das Zentrum des Teukridenreichs. Auf dem Weg dorthin finden sich bei dem Dorf Demircili vier prächtige Tempelgräber reicher Bürger aus dem Seleukia aus römischer Zeit.
In Diokaysarea selbst sind neben einem fünfstöckigen Wohnturm das Theater, Teile der Säulenstrasse und des Stadttores, ein Nymphäon sowie die Tempel des Zeus Olbius und der Tyche zu sehen. Eine schlechte Strasse führt zur benachbarten Wohnstadt Olba (heute nur noch ein Dorf), wo neben Sarkophagen ein Nymphaion und ein beeindruckend hohes Aquädukt erhalten sind.

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